Gespräche im Ministerium mit den Gemeinden Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn wegen Verkehrserschließung St 2078

16. Juli 2020 : Das Gebiet um das Gelände der Firma Ganser in Neukirchstockach soll neu überplant werden, um eine sinnvolle Nutzung und eine weitere Erschließung voranzubringen.

Insbesondere die Belastung der Anwohner von Neukirchstockach und der Rosenheimer Landstraße soll damit reduziert werden.

Neben dem Ziel Hochtechnologie u.a. im Bereich regenerativer Energien anzusiedeln reift gerade die Idee, ein Vorhaben der Technischen Universität München auf dem Firmengelände umzusetzen. Die TUM plant die Herstellung von Wasserstoff aus Biogas.

Das bietet sich auf dem Gelände der Biomüllvergärungs- und Geothermieanlage aus mehreren Gründen an: der Standort in der Nähe der Autobahn, der Fernwärmeanschluss in Richtung Ottobrunn
und die Synergien mit den Entwicklungen Taufkirchen-Ost/MBB-alt. Ein Problem ist u.a. die Doppelkreuzung Taufkirchner Straße/Staatsstraße St 2078 und damit die Ein- und Ausfahrt auf die
Staatsstraße, die durch die Abbiegeregelung äußerst unübersichtlich und gefährlich ist.

Deswegen hat im Juni ein Treffen bei Kerstin Schreyer, MdL und Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr zur ersten Abklärung der Möglichkeiten stattgefunden. Anwesend waren
dabei die Bürgermeisterin aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn Mindy Konwitschny, der Bürgermeister aus Hohenbrunn Dr. Stefan Straßmair und aus Brunnthal in Vertretung des Ersten Bürgermeisters
Stefan Kern der geschäftsleitende Beamte Siegfried Hofmann, der Dritte Bürgermeister Robert Huber und ich, Zweiter Bürgermeister Thomas Mayer. Im Wesentlichen haben wir uns darüber verständigt, dass das 36 Hektar große Gelände sinnvoll an die Staatsstraße angebunden werden muss, so dass die unfallträchtige Einmündung entschärft wird und gleichzeitig die Gemeinden Hohenbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn im Verkehrsaufkommen nicht belastet werden. Darüberhinaus könnten in diesem Zusammenhang auch die Gewerbegebiete der genannten Nachbargemeinden besser angebunden werden. Priorität hat für uns die Entlastung der etwa 250 Haushalte im nördlichen Teil von Lärm, Schmutz, Gestank und Verkehr. Zu beachten ist bei den Planungen auch, dass die Varianten zur Erschließung sowohl vom Freistaat als auch vom Landkreis unterstützt und finanziell gefördert werden. Auch der mögliche zweigleisige Ausbau der S7 muss bei den Plänen berücksichtigt werden. Um zeitnah Lösungskonzepte für die Einmündung nach Höhenkirchen-Siegertsbrunn zu erörtern wird an dem nächsten Treffen ein Verkehrsplaner mit anwesend sein. Im Anschluss werden diese Planungsansätze neben dem Ministerium und dem Landratsamt, auch den kommunalen Gremien zur Stellungnahme und Prüfung bzgl. Kostenbeteiligung vorgelegt.

Wir stehen einer Umnutzung des Ganser-Geländes positiv gegenüber. Mit einer verträglichen Planung sehen wir Vorteile für die Anwohner, dem Eigentümer und der Gemeinde.

Thomas Mayer
Zweiter Bürgermeister

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