Brunnthaler Konzerte

Die Gemeinde feierte 2017 das 30jährige Bestehen der Konzertreihe. Es werden jährlich fünf bis sechs Konzerte, darunter ein Konzert für Kinder, ein Streichquartett-Abend und ein Jazzkonzert, veranstaltet. Für Aufführungen mit Klavier steht ein Steinway-C-Flügel zur Verfügung. Namhafte Solisten und Ensembles treten im Musiksaal Brunnthal auf. Der Saal ist Teil des Musikhauses Brunnthal und wird wegen seiner besonderen Atmosphäre und Akustik vom Publikum, den Musikern und der Presse gelobt.

Für Konzerte mit größeren Ensembles und im Falle einer pandemie-bedingten weiteren Abstandsregelung ist der Saal des Hotels und Landgasthofs Brunnthal vorgesehen.

Informationen zu unserem nächsten Konzert:

Oktett D.803 von Franz Schubert
reine Spieldauer: 90 Minuten. Gespielt vom

Bennewitz Quartett, Prag
und
I. Františák, Klarinette; O.Vrabec, Horn; M. Petrak, Fagott; P. Ries, Kontrabass

Donnerstag, 18. November 2021, 20 Uhr

Karten zu € 20 (erm. € 13) bei Frau Schober, Rathaus Brunnthal, Tel: 89012
Karten können nach rechtzeitiger Überweisung auch per Post zugeschickt werden.
Keine Tageskasse

Die tagesaktuellen Hygienevorschriften sind zu beachten. Mund-Nasenschutz und stuhlbreiter Abstand.
Es gilt die "3G-Regel".

Von der Kammermusik zur Sinfonie

Das Bennewitz-Quartett ist im internationalen Vergleich eine der erstklassigsten Kammermusikensembles, was nicht nur die Siege bei internationalen Wettbewerben von Japan und Italien, ihre Auftritte bei Festivals wie Salzburg, Luzern, Rheingau, Lockenhaus und Prag, sondern auch lobende Stimmen der Presse beweisen. Die FAZ schrieb: “Bewundernswert waren neben der klaren Strukturierung der Musik das tonschöne Klangbild und die Intonationsreinheit der Wiedergabe. Ganz selten erlebt man derart kunstvoll und effektvoll ausgehörte Harmonien...“. Ergänzt durch I. Františák, Klarinette; O.Vrabec, Horn; M. Petrak, Fagott; P. Ries, Kontrabass wird uns zum Abschluss das Bennewitz-Quartett Schuberts Oktett D.803 vortragen.

Dr.Böhme von Villa Musica und Harenbergs Kammermusik-Führer schreiben zu Haydn und Schubert folgendes: In Joseph Haydns Quartett C-Dur op. 54,2 wie auch bei den beiden anderen Werken dieses Opus 54 sind die Formen so ungewöhnlich, dass man sie als Experimente verstehen muss. Es beginnt mit einem Vivace in der üblichen Sonatenform, jedoch mit einem völlig neuen Verständnis von deren harmonischen Möglichkeiten. Das 1. Thema, das die Grundtonart eigentlich breit ausführen sollte, wird sogleich nach G, As und a versetzt, von Generalpausen wirkungsvoll unterbrochen. Außerdem bilden langsamer Satz und Menuett eine Einheit: zwischen ihnen gibt es keine Pause. Am seltsamsten ist das Finale gebaut. Es beginnt mit einer langsamen Einleitung und wird breit ausgesponnen, bevor doch das für einen Finalsatz übliche Rondo-Presto einsetzt; trotzdem kehrt am Ende das Adagio wieder.
V.Reittererova kommentiert im booklet einer CD des Bennewitz-Quartetts:
Das Thema mit Variationen für Streichquartett von Hans Krása (1899-1944), der ein Sohn von tschechisch-deutsch-jüdischen Eltern war und im KZ Theresienstadt um Leben kam, trägt die für Krása typischen Eigenschaften – Ironie und Selbstironie, Karikatur, Groteske. In 6 Variationen des Themas benutzt er zahlreiche Änderungen von Tempo und Artikulation, die Komposition ist voll von Bogenstricheffekten (glissando, sul ponticello, pizzicato).

Schon beim Komponieren seines Oktetts F-Dur D.803 wusste Franz Schubert, dass es die Grenzen der Kammermusik sprengen würde, indem er reflektierte „...ich will mir auf diese Art den Weg zur großen Sinfonie bahnen.“ Das Werk ist sein längstes Kammermusikwerk. Dies erklärt sich aus der Form des sechssätzigen Wiener Divertimentos, die er unter sinfonischen Vorzeichen aufleben ließ. Auf der einen Seite beherrschen Tanzmetren und die Vielfalt von Charakteren das Werk, auf der anderen Seite werden der 1. wie der letzte Satz wie bei mancher Sinfonie durch eine langsame Einleitung begonnen. Die Einleitung dieses letzten Satzes schlägt düster-romantische Töne an. Im 4. Satz ist neuartig die klanglich-harmonische Bandbreite der 7 Variationen und die Überhöhung des Divertimento-Tons ins Romantisch-Sehnsüchtige im Laufe dieser Variationen. Auch wenn manches im 2. und 3. Satz an Beethovens 4. Sinfonie erinnert, so ist hier ganz Schubertisch behandelt der Klang, in dem Bläser und Streicher zu wunderbar verwobenen Klangteppichen verschmelzen.





 






Samstag, 4. Dezember 2021, 16 Uhr

Mehrzweckhalle Brunnthal, hinter dem Gemeindehaus in der Münchner Straße 9 und dem Parkplatz, Eingang links vom rückwärtigen Eingang der Grundschule Brunnthal
Veranstalterin: Gemeinde Brunnthal


Konzert für Kinder ab 5 Jahren

Nussknacker und die Puppenprinzessin
von P.I.Tschaikowsky; Text: P.Stangel
Die Taschenphilharmonie mit Erzähler

Karten zu € 8 für Kinder bis 12 J. / zu € 13 für Erwachsene bei Frau Schober, Rathaus Brunnthal, Mo-Fr 8-12 Uhr T.08102 / 89012. Karten werden auch nach Bestellung und Zahlungseingang zugeschickt. Die tagesaktuellen Hygienevorschriften sind zu beachten. Es gilt die "3G-Regel".
Keine Tageskasse

Zu Weihnachten bekommt Marie eine neue Puppe geschenkt. Sie beschließt, dass die Puppe den Nussknacker heiraten soll. Dann muss Marie schlafen gehen. So bekommt sie nicht mit, wie um Mitternacht alle Spielsachen lebendig werden, auch die Puppe und der Nussknacker. Die beiden wollen wirklich heiraten! Doch da springt ein Pirat aus einem Buch hervor und entführt die Puppe. Die muss der Nussknacker unbedingt retten. Und nun geht das Abenteuer erst richtig los...




Klavierschule Brunnthal

im Musiksaal des Musikhauses Brunnthal, Hofoldinger Straße 16, Brunnthal                                                                              

Schülerkonzert

aktuell gibt es keinen Termin für das nächste Schülerkonzert

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